Die Information auf einer Webseite können den Besuch beim Arzt nicht
ersetzen. Aber der informierte Patient ist der bessere Gesprächspartner
für den Arzt und er wird auch selbst mehr vom Arztbesuch profitieren.
Gerade bei einem so vielfältigen Krankheitsbild wie Rheuma ist es
wichtig die eigenen Beschwerden so zu beschreiben, dass der Arzt Sie
richtig versteht. Dabei können Ihnen unsere Hinweise zum
Diagnosegespräch helfen. Auf der anderen Seite bekommen sie beim
Arztbesuch eine Fülle von Informationen aber nur selten ist genug Zeit
um alle Fragen, die sich dabei ergeben haben zu stellen, geschweige
denn beantwortet zu bekommen. Die Seiten zu den rheumatischen
Erkrankungen und zu den Therapieansätzen sollen Ihnen hier behilflich
sein.
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Tipps, damit Ihr Arzt Ihnen zuhört |
„Ich glaube, der Arzt hat
mich gar nicht richtig verstanden." Mit diesem Gefühl ist fast jeder schon
einmal aus dem Arztzimmer heraus gekommen. Sehr schnell, vielleicht zu schnell
wird die Schuld dann auf den Arzt geschoben, der einfach nicht richtig zuhört.
Dabei können Sie selbst etwas dafür tun, damit das Gespräch informativ und harmonisch verläuft. Bereiten Sie sich bereits zu Hause auf den Termin mit Ihrem Arzt vor, indem Sie sich für die wichtigsten Fragen die passenden Antworten zurecht legen. So können Sie dann ganz entspannt mit Ihrem Arzt über Ihre Beschwerden sprechen.
Deshalb hier einige Tipps, wie Sie mit Ihrem Arzt gut
ins Gespräch kommen. |
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Das Wort Rheuma stammt aus dem Griechischen und bedeutet frei
übersetzt „fließender Schmerz“. Dieser Schmerz und
Bewegungsschwierigkeiten am Morgen führen die Menschen zum Arzt, wenn
die Diagnose „Rheuma“ lautet. |
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Die rheumatische Erkrankung eines Kindes betrifft immer auch
die ganze Familie. Obwohl in erster Linie das an Rheuma erkrankte Kind
betroffen ist, ändert sich das Leben aller Familienmitglieder. Eltern
müssen Vieles berücksichtigen, was normalerweise keine Rolle spielt.
Geschwister müssen Rücksicht nehmen und kommen sich manchmal
vernachlässigt vor - gerade, wenn ein Elternteil mit dem erkrankten
Kind lange Zeit in der Klinik verbringen muss. Aber auch im
alltäglichen Leben verlangt ein chronisch krankes Kind oft mehr
Aufmerksamkeit. Dies ist wiederum ein Balanceakt für die Eltern.
Dazu kommt, dass man sich auch nicht auf einen Zustand einstellen kann.
Häufig wechseln sich schmerzhafte Krankheitsschübe mit beschwerdefreien
Phasen ab; auf eine Krise folgen unbeschwerte Wochen und Monate.
Wichtig ist ein kontinuierliche Therapie durch erfahrene
Kinder-Rheumatologen und Therapeuten. Moderne Therapien können
die Erkrankung eindämmen, im besten Fall zum Stillstand bringen, und
Ihrem Kind bleibende Schäden ersparen.
„Warum darf ich das nicht, meine Geschwister und Freunde dürfen das
doch auch?“ es wird nicht immer leicht sein Ihrem Kind das zu erklären.
Während der Pubertät wollen Jugendliche in verstärktem Maße wie die
anderen sein und sich ausprobieren, ihre Grenzen erfahren. Das führt
leider manchmal dazu, dass notwendige Therapien abgelehnt werden und es
zu einer erneuten Verschlechterung kommt. Ihr Kind dann zu begleiten
ist eine nicht immer leichte Aufgabe, für die es auch keine
allgemeingültige, richtige Lösung gibt. Jede Familien geht auf andere
Art und Weise mit der Situation der Erkrankung um. Im Arbeitskreis
Eltern Rheumakranker Kinder treffen Sie Eltern, Kinder und Jugendliche,
die Erfahrung mit diesen alltäglichen Herausforderungen haben.
Auf dieser Webseite finden Sie ein kurze Beschreibung der besonderen
Formen von Rheuma bei Kindern und wir sprechen einige Themen an, die
Sie als Eltern eines rheumakranken Kindes beschäftigen werden. |
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Eine Entzündung ist an sich eine Abwehrreaktion des Körpers auf eine
Störung, die von innen oder von außen kommen kann. Der Körper versucht
mit seinem Immunsystem diese Störung zu beseitigen. Normalerweise
gelingt das in wenigen Tagen und die Entzündung geht zurück. Bleibt die
Ursache für die Störung jedoch bestehen, dann reagiert das Immunsystem
mit einer dauerhaften Entzündung der betroffenen Körperregion. Typische
Entzündungszeichen sind: Schmerz, Überwärmung, Rötung, Schwellung und
Beeinträchtigung der Funktion des entzündeten Körperteils. Entzündungen
können plötzlich einsetzen (akut), langsam oder schleichend ablaufen
(chronisch) oder wiederholt auftreten (rezidivieren).
Typische und häufige entzündliche rheumatische Erkrankungen sind
- Gelenkentzündung (rheumatoide Arthritis)
- Wirbelsäulenentzündung (Morbus Bechterew)
- SLE: Systemischer Lupus Erythematodes (eine Autoimmunerkrankung)
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Diese nichtentzündliche Form des Rheuma beruht auf der
Abnutzung oder altersbedingte Veränderung des Gelenkknorpels. Bei
fortschreitendem Knorpelverlust fehlt die Geleitfläche im Gelenk, so
reibt Knochen auf Knochen. Man spricht von einer Arthrose.
Bei Belastung der betroffenen Gelenke treten starke Schmerzen auf und
die Bewegungsfähigkeit verringert sich mit fortschreitender Erkrankung.
Charakteristisch ist auch die Steifigkeit der Gelenke und umgebenden
Muskulatur am Morgen, die nach einigen Bewegungsübungen wieder zurück
geht.
Wir gehben Ihnen hier einen Überblick zu
- Ursachen der Arthose
- Krankheitsbild der Arthrose
- Krankheitsverlauf der Arthrose
- Formen der Arthrose
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